Weistrach

Weistracher Gemeinderat stimmte Neubau des Sporthauses zu

Im Zuge der Gemeinderatssitzung am Montag, den 23.03. stellten Sektionsobmann Tennis Thomas Schönegger und Obmann-Stellvertreter sowie geschäftsführender Gemeinderat Dominik Kroismayr den Plan für den Neubau des Vereinshauses vor. Anschließend beschloss der Gemeinderat einstimmig die Finanzierung des Projekts.

„Das 40 Jahre alte Gebäude ist stark renovierungsbedürftig. Durch die Errichtung des Padelplatzes im Jahr 2022 ist mittlerweile ein ganzjähriger Spielbetrieb möglich. Zudem ist der Verein auf 270 Mitglieder angewachsen. Fehlende Wintertauglichkeit, veraltete Infrastruktur, mangelnde Dämmung sowie fehlende Barrierefreiheit machen ein Handeln notwendig, um unseren Mitgliedern wieder ein zeitgemäßes Angebot mit funktionierenden Sanitäranlagen bieten zu können“, erklärt Obmann Schönegger.

Auch der Beachvolleyballverein wird künftig in die Sektion Tennis integriert, wodurch die Anlage zusätzlich an Bedeutung gewinnt und mittelfristig mit einem weiteren Anstieg der Mitgliederanzahl zu rechnen ist.

Der Plan für das neue Sporthaus umfasst neben Barrierefreiheit auch ein öffentliches WC, frei zugängliches Trinkwasser sowie eine Zisterne zur besseren Abdeckung des hohen Wasserbedarfs für die Platzbewässerung. „Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre wissen wir, dass sich rund um die Anlage durch die Spielplätze viele Jungfamilien aufhalten. Bisher fehlten hier jedoch öffentliche WC-Anlagen und Zugang zu Trinkwasser. Diese Aspekte wollten wir im Zuge des Neubaus unbedingt berücksichtigen. Zudem haben wir vorrausschauend die Kabinengrößen so geplant, dass künftig theoretisch auch ein Meisterschaftsbetrieb des neu gegründeten Kinder Fußballvereins bis zur Altersklasse U12 möglich ist. Das Sporthaus soll somit ein Gewinn für alle werden“, so Gemeinderat Kroismayr.

In der Planung des Neubaus wurde bewusst darauf geachtet, die bestehende Struktur weitgehend beizubehalten: „Die Lage des aktuellen Vereinshauses ist ideal, daher wollen wir keine grundlegenden Änderungen vornehmen“, betont Schönegger.

Bürgermeister Thomas Hirsch zeigt sich erfreut: „Die Renovierung des letzten ungeheizten Vereinshauses in Weistrach war schon länger ein großer Wunsch des Vereins. Umso wichtiger ist es, dass wir Anfang März die Finanzierung mit dem Land Niederösterreich abschließen und einen einstimmigen Beschluss im Gemeinderat fassen konnten. Ein Verein, der wöchentlich 60 Kinder betreut, ist für Weistrach von großer Bedeutung und bietet wichtige Perspektiven für die Jugend.“

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 500.000 Euro und sollen durch Eigenmittel und umfangreiche Eigenleistungen des Tennisvereins, Mittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm sowie Landes- und Sportförderungen gedeckt werden. „Es war uns wichtig, den Gemeindehaushalt nicht zu belasten oder eine Fremdfinanzierung in Anspruch zu nehmen. Der Einsatz der KIP-Mittel kommt uns hier sehr entgegen“, so der Bürgermeister.